Für Axial- und Radiallager, Gleitflächen oder Stützringe sind Reibung und Abrasion eine permanente Herausforderung. Eine große Palette von völlig unterschiedlichen Keramik- und Graphitwerkstoffen steht hierfür zur Verfügung. Die Vielfalt an Werkstoffen und deren überaus breites Eigenschaftsspektrum machen es erforderlich, bei Entwicklung, Auswahl und Auslegung Spezialisten zu Rate zu ziehen. Hier hat sich Schunk Carbon Technology mit über 100-jährigen Firmengeschichte eine herausragende Expertise erarbeitet.

Schunk Carbon Technology entwickelt und fertigt Komponenten aus einem extrem breiten Werkstoffportfolio. Dieses umfasst u.a.

  • Kohlenstoff,
  • Graphit,
  • kohlenstofffaserverstärkter Kohlenstoff und Kunststoff (CFC und CFK),
  • Siliziumcarbid,
  • Aluminiumoxid und
  • Quarz.

Weltweit sind die Werkstoffexperten an 38 Standorten tätig. Schunk Carbon Technology ist eine Division des global tätigen Technologiekonzerns Schunk Group mit über 8.100 Mitarbeitern in 29 Ländern und einem Gruppenumsatz von über 1 Mrd. Euro.

Überall wo zwei Medien miteinander in Kontakt kommen – sei es fest-fest, fest-flüssig oder auch fest-gasförmig – sind automatisch Reibung und/oder Abrasion ein Thema. Genau hierfür entwickelt Schunk Carbon Technology zielgenaue Lösungen. Basis für diese Kompetenz sind umfassende Kenntnisse sowohl über Graphit wie auch über Siliziumcarbid. Damit wird das gesamte Spektrum von Standard-Kohlenstoff-Applikationen bis hin zu high-end Diamantbeschichtungen – also von hart bis weich – genutzt.

 

Entwicklungspartnerschaft für die LCC-Optimierung

Ob Verschleiß, pH-Werte, Temperatur, Thermoschock oder Gleitgeschwindigkeiten – für alle Anforderungsparameter steht Schunk als versierter Entwicklungspartner zur Verfügung. So kann die volle technologische Bandbreite der Kohlenstoffwerkstoffe oder der Siliziumkarbid-Keramiken bei Entwicklungen genutzt und die Herstell- sowie vor allem die Lebenszykluskosten der Komponenten optimiert werden.

In allen Fällen überzeugen die Lösungen mit Mehrwert in Form von

  • längeren Standzeiten,
  • größeren Temperatureinsatzbereichen,
  • besserer Medienresistenz und
  • höherer Betriebssicherheit

Nicht selten lassen sich dadurch Komponenten, die bisher für verschiedene Anforderungen  aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt werden mussten, durch eine Variante in einem einzigen Schunk Werkstoff ersetzen, der einen wesentlich größeren Einsatzbereich – mit wirtschaftlich sinnvollen Sicherheitsreserven – abdeckt. Zudem können in gemeinsamer Entwicklungsarbeit optimierte Bauteile auch völlig neue Einsatzgrenzen oder Applikationen erschließen.

Die technisch und wirtschaftlich beste Lösung ist immer dann erreichbar, wenn Schunk Carbon Technology frühzeitig als Partner in die Entwicklung eingebunden ist und bei einer material- und anwendungsgerechten Konstruktion unterstützt. Schunk zeigt auf der Hannover Messe 2017 in Halle 6 Stand A 46 eindrucksvoll, welche Möglichkeiten sich aus solchen Entwicklungs-Kooperationen ergeben.

www.hmi.schunk-carbon.info

Hannover Messe Halle 6 Stand A 46