Auch Schweinfurter Großlagerfertigung wird für 15 Millionen Euro auf modernsten Stand gebracht

Erst im November gab SKF eine 15 Millionen Euro-Investition in die Zylinderrollenlager-Fertigung in Schweinfurt bekannt. Jetzt bekam der Standort auch den Zuschlag für eine Investition für die Großlagerfabrik in gleicher Höhe.

SKF setzt mit dieser Entscheidung konsequent den Weg in Richtung Industrie 4.0 fort und verbessert so die Wettbewerbsfähigkeit der Großlagerproduktion. Zentraler Teil der Maßnahme ist die Installation eines neuen automatisierten Produktions-Channels für die Hartbearbeitung. Kombiniert mit aktuellsten Lösungen für die Vernetzung und Digitalisierung der Anlagen soll dies die Produktions-Durchlaufzeit halbieren und Rüstzeiten minimieren. Vor allem bei der Produktion kleinerer Losgrößen erwartet SKF dadurch eine deutlich höhere Flexibilität. Die Maßnahme wird bis 2018 umgesetzt sein.

Die Großlagerfertigung in Schweinfurt wird mit 15 Millionen Euro fit für die digitalisierte und vernetzte Produktionszukunft gemacht.

Für Luc Graux, im Konzernmanagement weltweit für die Lagerfertigung verantwortlich, ist die Investition ein logischer Schritt: „Wir treiben so konsequent unsere Strategie voran, weltweit bei unseren wichtigsten Produktlinien ältere, weniger wettbewerbsfähige Technologien durch erstklassige Fertigungs-Channels zu ersetzen. Die Investition ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir unsere Produktionsbasis in Europa und speziell in Deutschland stärken wollen.“

Martin Johannsmann, seit Januar Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH, sieht darin eine große Chance für den Standort Schweinfurt. „Nach der Zylinderrollenlagerfertigung wird nun ein weiteres wichtiges Werk hier am Standort Schweinfurt technologisch fit für die Zukunft gemacht.”

Betriebsratsvorsitzender Norbert Völkl begrüßt ebenfalls diese Entscheidung: „Wir haben uns sehr dafür eingesetzt, dass diese notwendigen Investitionen auch im Hinblick auf Industrie 4.0 nach Schweinfurt kommen. Ein weiteres wichtiges Kriterium für dieses positive Signal an den Standort Deutschland war sicher auch der gute Standard bezüglich Qualifikation und Flexibilität unserer Belegschaft.“

Schweinfurt ist der größte SKF Produktionsstandort in Europa. Mit dem Bau des Großlagerprüfstandes für rund 40 Millionen Euro und der Modernisierung der Zylinderrollenlagerfertigung sowie der Großlagerproduktion (jeweils 15 Millionen Euro) setzt SKF nun die dritte Großinvestition für Schweinfurt innerhalb weniger Monate um.

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2015 MSEK 75.997. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.635. www.skf.com
In Deutschland hat SKF mehr als 6.800 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.100 in Schweinfurt, dem Hauptsitz der SKF GmbH in Deutschland und größten Produktionsstandort in der Gruppe. Der Umsatz lag 2015 bei ca. 2 Mrd. Euro. www.skf.de

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