Eine umweltfreundliche Alternative zur Hartverchromung

 

Sechswertiges Chrom (Cr VI) wird häufig in Beschichtungen und Verkleidungen in der Luft- und Raumfahrt, in der Automobilindustrie und in industriellen Anwendungen verwendet, um die Anforderungen an Härte und Korrosionsbeständigkeit zu erfüllen. Allerdings beginnen die Risiken für Mensch und Umwelt die Vorteile von Korrosionsschutz und Härte zu überwiegen.

Seit 2017 ist CR VI in Europa aufgrund seiner Toxizität für den Menschen und der negativen Auswirkungen auf die Umwelt für den Einsatz in dekorativen Anwendungen verboten. Da es lizenzbasiert ist und im Luftraum und in strukturellen Anwendungen derzeit noch eingesetzt werden darf, ist es aufgrund der begrenzten Anzahl von Anbietern auch kostspielig geworden.

Es gibt Alternativen wie Chrom III (dreiwertiges Chrom), die aber auch eine Reihe von Problemen mit sich bringen. Chrom III ist zwar weniger toxisch und kostengünstiger, bietet aber nicht die gleiche Härte und den gleichen Korrosionsschutz wie Chrom-VI-basierte Beschichtungen. Und da andere, weniger toxische Alternativen auftauchen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass viele chemische Konversionsbeschichtungen wie Chrom III nicht mehr verwendet werden können.

Die Zukunft der Beschichtungen  

Mit hohen Toxizitätswerten, enormen Kosten und weiteren Verboten, die wahrscheinlich im nächsten Jahrzehnt kommen werden, gehören chemische Konversionsbeschichtungen der Vergangenheit an.

Vorteile von GGB Polymer Beschichtungen:

  • Geringe Brüchigkeit
  • Hohe Korrosionsbeständigkeit
  • Geringe Reibung
  • Umweltfreundlich
  • Global verfügbar
  • Nachbearbeitung nicht erforderlich

Im Vergleich zu sechswertigem Chrom in Salzsprüh- und Salpetersäurenebeltests bieten Polymerbeschichtungen einen überlegenen chemischen Schutz, ohne dass eine externe Schmierung erforderlich ist. Auch hinsichtlich der Verschleißfestigkeit ist die TriboMate®  Technologie von GGB den herkömmlichen, mit Hartchrom/Bronze geschmierten tribologischen Paarungen, weit überlegen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Anwendungstechniker.