Schaeffler entwickelt Lösung zur Digitalisierung des Werkzeugbaus mit DMG MORI

 

  • Gemeinsame Entwicklung eines neuartigen, dynamisch integrierten Systems für effizientere und nachhaltigere Fertigung
  • Vertiefung der langjährigen Partnerschaft mit DMG MORI
  • Andreas Schick: „Neuartiges Fertigungssystem für den Werkzeugbau verspricht eine deutliche Steigerung der Agilität, Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerkes von Schaeffler“
Kooperation beim digitalen Werkzeugbau: Andreas Schick, Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG, (3.v.r.) und Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI Aktiengesellschaft, (3.v.l.), beschließen ein zukunftsweisendes Projekt gemeinsam mit (v.l.) Florian Sailer, DMG MORI Digital GmbH, Dr. Christian Heining, up2parts GmbH, Wilfried Schwenk, Leiter Werkzeugtechnologie Schaeffler und Markus Rehm, Geschäftsführer der DMG MORI Heitec GmbH.
Foto: DMG MORI Aktiengesellschaft

Schaeffler betrachtet Digitalisierung in einem ganzheitlichen Ansatz als ein Schlüsselthema, das sowohl Kunden als auch dem Unternehmen Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eröffnet. Im Rahmen der Roadmap 2025 treibt der Automobil- und Industriezulieferer deshalb die Transformation seiner über 70 Produktionswerke hin zu semiautonomen, digitalen und nachhaltigen Fabriken der Zukunft konsequent voran. Ein wichtiger Schritt ist hierbei die zukunftsweisende Entwicklung eines neuartigen, dynamisch integrierten Fertigungssystems zur Digitalisierung des Werkzeugbaus. Gemeinsam mit der DMG MORI Aktiengesellschaft, einem weltweit führenden Hersteller von Werkzeugmaschinen und ganzheitlichen Technologielösungen, wird Schaeffler das neue System weltweit in seinen Werken implementieren. Beide Unternehmen starten hierzu ein gemeinsames Softwareentwicklungsprojekt.

„Mit der Entwicklung und dem Einsatz des neuartigen Fertigungssystems für den Werkzeugbau versprechen wir uns eine deutliche Steigerung der Agilität, Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb des globalen Produktionsnetzwerkes von Schaeffler“, sagt Andreas Schick, Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG. „Ich bin überzeugt, dass von unserem Entwicklungsprojekt nicht nur beide Unternehmen, sondern in erster Linie Kunden und Anwender profitieren. Gemeinsam möchten wir neuartige digitale Lösungen schaffen und die Zukunft der Branche neu definieren.“ Bereits seit 2014 ist Schaeffler mit einer Vielzahl von Industrieanwendungen ein bedeutender Technologiepartner von DMG MORI: „Unsere Kooperation ist der perfekte Fit“, betont Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI. „Mit Schaeffler als wichtigen strategischen Partner setzen wir neue Maßstäbe bei der Digitalisierung des Werkzeugbaus. 3D-Konstruktionsdaten sind die Basis für hoch-automatisierte, digitalisierte Prozesse und damit einer nachhaltigen Fertigung.“ 

Wichtiger Schritt zu nachhaltiger und digitaler Produktion

Das dynamische System automatisiert die bisher einzelnen Prozessschritte Design, Planung und Programmierung. Basis hierfür ist eine auf künstlicher Intelligenz basierende Arbeitsplanerstellung, eine automatisiert generierte Arbeitsvorbereitung sowie rekonfigurierbare Arbeitsabläufe. Zum Beispiel lässt sich mit der integrierten Lösung die Dauer der Angebotserstellung um bis zu 80 Prozent durch optimierte Prozesse und Systeme deutlich verkürzen. „Mit dem neuen System realisiert Schaeffler einen digitalen Zwilling im Werkzeugbau, beginnend in den Prozessen der Arbeitsvorbereitung bis hin zum Fertigungsprozess und dessen Überwachung in der Produktion“, erklärt Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrial der Schaeffler AG.

Die gemeinsame Entwicklung von Schaeffler und DMG MORI wird durch den Softwareentwickler up2parts GmbH und ISTOS GmbH, einen Anwendungsentwickler für Fertigungsindustrie, unterstützt.

Ansprechpartner
Dr. Axel Lüdeke
Leiter Konzernkommunikation & Public Affairs
Schaeffler AG, Herzogenaurach
+49 9132 82 8901
axel.luedeke@schaeffler.com